Posts Tagged ‘Kurreisen’

Stress loswerden – Standort Kurhotels

Freitag, Mai 22nd, 2009

stockxpertcom_id804338_size4jpg2.jpg Musikunterricht, Vorschul-Englisch, Kinderturnen, Hausaufgaben – auch Kinder haben Stress.

Wenn Eltern das erkennen, können sie leicht helfen.

Harald hat heute ein volles Programm: Gleich nach der Schule geht der Zehnjährige zum Flötenunterricht. Dann will er bei der Geburtstagsfeier seines Freundes Stefan vorbeischauen. Lang bleiben kann er allerdings nicht, weil er noch sein geliebtes Fußballtraining hat. Und am Abend warten die Mathe-Hausaufgaben, weil er für die bis jetzt noch keine Zeit hatte …

Harald ist im Stress. Aber seine Geschichte ist zum Glück nur erfunden. Sie gehört zum Anti-Stress-Trainingsprogramm für Kinder „Bleib locker“, das Prof. Arnold Lohaus von der Uni Marburg entwickelt hat. An Figuren wie Harald sollen Kinder erkennen, was Stress ist und warum er krank machen kann.

Denn so wie Harald geht es vielen Kindern. „Freizeitstress und zu viel Angebot ohne Ruhepausen überfordern Kinder und lösen Stress-Symptome aus“, sagt die Diplom-Psychologin Heike Oberlack-Nieß aus Bergisch-Gladbach. Auch Überforderung in der Schule, Streit mit Klassenkameraden und Konflikte in der Familie machen Kinder zu schaffen.

Die Symptome ändern sich

Die häufigsten Stress-Symptome sind Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Gereiztheit und eine verringerte Fähigkeit, mit Niederlagen umzugehen“, sagt Pro. Michael Schulte, Leiter der Kinder- und Jugendpsychosomatik am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Generell gilt: Je kleiner das Kind, desto mehr reagiert es körperlich auf Stress, also etwa mit Bauch- und Kopfschmerzen. Später kommen ein erhöhter Angstpegel und Anspannung hinzu, wobei sich Mädchen eher verschließen und Jungen zu Aggressivität neigen.

Die Uni Bremen hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass nur ein Drittel von über 1100 Dritt- bis Siebtklässlern immer gut einschlafen kann. Ein Trend, den Arnold Lohaus betätigt: In seiner Befragung von rund 650 Dritt- und Viertklässlern gab fast ein Drittel an, mehrmals in der Woche nicht gut schlafen zu können.

Über 17 Prozent hatten mehrmals wöchentlich keinen Appetit, fast genauso viele Kinder Kopfschmerzen und jedes zehnte Kind klagte über regelmäßige Bauchschmerzen. Für den Psychologen Lohaus ist klar: „Zumindest ein Teil der Beschwerden ist als Stress-Symptom zu interpretieren.“

„Wichtig ist ein überschaubarer, geregelter Alltag, sagte Heike Oberlack. Kinder sollten abends so früh ins Bett gehen, dass sie morgens ausgeruht sind, Zeit für das Frühstück haben und sich nicht hetzen müssen. Gut, wenn sich auch die Eltern ihre Zeit entsprechend einteilen, denn ihr Stress kann sich auf die Kinder übertragen.

Michael Schulte rät eine sichere Beziehung zu den Kindern aufzubauen.

„Das bedeutet etwa. Die Gefühle der Kinder zu filtern und wieder an sie zurückzugeben. Etwa: ,Du bist wohl müde.’ „Und Kinder sollten altersgemäß behandelt werden: Heutzutage wird zu früh Reife erwartet“, so der Psychiater.

Stress muss aber nicht immer schlecht sein. Denn eine Stress-Situation zu bewältigen bedeutet ein Erfolg zu erleben. „Kinder haben ein Anrecht auf Förderung ihrer kognitiven Fähigkeiten“, sagt Schulte. Die Förderung muss sich nur innerhalb ihrer Fähigkeit bewegen. Anders sieht es bei ernsten Schulproblemen aus. Gerade bei Lese- oder Rechensschwäche ist professionelle Hilfe gefragt!

Kinder ernst nehmen

Stressbewältigungsprogramme wie „Bleib locker“ von Arnold Lohaus zeigen Erfolge: Über 60 Prozent der Eltern sagten hinterher, ihre Kinder könnten jetzt besser mit Stress umgehen. Und 80 Prozent der Kinder versicherten, dass es Spaß gemacht hat. Angeboten wird das Programm zum Beispiel von der Techniker Krankenkasse oder ganz professionell in guten Kurhotels.

Die Tipps daraus sind sehr leicht umzusetzen: Nehmen Sie die Probleme Ihrer Kinder ernst – das macht ihnen Mut, darüber zu sprechen. Regelmäßiges Loben stärkt das Selbstvertrauen. Und die Kinder sollten viele Dinge tun, bei denen sie sich wohlfühlen. Das würde auch Harald helfen …

Der Weg zur Kur - Richtung Gesundheit und Entspannung

Dienstag, April 21st, 2009

Kur an der Ostsee

Der Weg zur Kur führt im Regelfall zuerst zu Ihrem Haus-, Fach- oder Betriebsarzt – auch wenn man die Kur vollkommen selbst finanziert. Möchte man die Leistungen der Krankenkasse oder des Rentenversicherungsträgers in Anspruch nehmen, dann gibt es keinen anderen Weg als über den Arzt. Hat dieser die Kur empfohlen, geht es weiter zur Krankenkasse. Dort wird geprüft, ob die Kur durch die Krankenkasse oder einem anderen Kostenträger finanziert werden soll. Hier erhält man auch alle notwendigen Formulare und Anträge auch für den Kur Zuschuss zur „offenen Bäderkur“.

Ansprüche auf die Kur

Alle Angestellten und Arbeiter sowie Arbeitslose, die rentenversichert sind bzw. es eine bestimmte Zeit lang waren

- Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse oder Ersatzkasse

- nicht erwerbstätige Hausfrauen, Rentner und Kinder, soweit sie selbst oder über einen Familienangehörigen krankenversichert sind

- Beamte oder Angestellte im Öffentlichen Dienstag

- Kriegsgeschädigte und Versorgungsberechtigte

- Sozialhilfeempfänger

Kurschwerpunkte

Wer die Kur vom Arzt empfohlen bekommt, erhält meist auch die Empfehlung für den passenden Kurort. Wer aber einen Gesundheitsurlaub plant und die Kur selbst organisieren möchte, sollte auf die Kurschwerpunkte der verschiedenen Kurorte und Länder achten.

Natürlich gibt es für viele hundert Leiden und Beschwerden spezielle Kurortbehandlungen. Der Deutsche Bäderkalender zählt nicht weniger als 257 einzelne Erkrankungen auf, die in Heilbädern und Kurorten therapiert werden können. Bei der Wahl des Kurortes sollte man sich auf jeden Fall beraten lassen oder sich ausführlich erkundigen.

Alternativ zur Kur in Deutschland kann man auch im Europäischen Ausland einen erholsamen Kururlaub verbringen. Polen, Tschechien, Slowakei oder Ungarn bieten erstklassige Kurangebote und traditionsreiche Heilbäder.

Polen

z. B. Bad Flinsberg…

Indikation: Erkrankungen des Bewegungsapparats, des Kreislaufs und der Atemwege wie z. B rheumatische Beschwerden und Entzündungen der Gelenke, chronische Entzündungszustände, Bechterew, Bluthochdruck, Neurologische Krankheiten, Migräne, Asthma, Psoriasis, Sklerodermie und Gicht.

Tschechien

z.B. Marienbad…

Indikation: Erkrankungen des Verdauungsapparats, Stoffwechsel wie Diabetes mellitus, Gicht, Bewegungsapparat, Zustände nach physischer und psychischer Erschöpfung.

Slowakei

z.B. Piestany

Indikation: Rheuma – selbst schwere rheumatische Erkrankungen können hier erfolgreich behandelt werden, Bewegungsapparat

Ungarn

z.B. Heilkur (am Plattensee)

Indikation: Chronische, entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparats, rheumatoide Arthritis (außer in der akuten Phase), Osteoarthritis der Wirbelsäule und der Gelenke, Rheumatismus der Weichteile, Schmerzen im unteren Rückenbereich, schmerzhafte Schultersteife, gynäkologische Erkrankungen, chronische, periferikale Kreislaufstörungen, chronische Erkrankungen des Atmungssystems…

Auf nach Tschechien

Donnerstag, April 16th, 2009

Wer über Tschechien nachdenkt, dem fallen bestimmt schnell das gute Bier und andere Köstlichkeiten ein. Oder weltbekannte tschechische Schriftsteller, wie Milan Kundera und Pavel Kohout, von denen einmalige Literatur in übermengen existieren.

Aber es muss noch mehr Gründe geben, warum hunderttausende Deutsche immer wieder gerne in die Tschechische Republik reisen – und sich kein anderes Urlaubsziel vorstellen können. Liegt es an der Ruhe und Beschaulichkeit, die abseits der Städte herrscht? Oder sind die herzlichen Menschen, die Fremde schnell zu Freunde machen, der Hauptgrund? Ist es etwa die Vielfalt der Natur mit ihren lieblichen Seenlandschaften, schroffen Gegenden sowie den Nadel- und Laubwäldern, die ein Gefühl von Wildnis vermitteln? Oder sind es die größten und berühmtesten Kurorte Marienbad, Franzensbad oder Karlsbad, die die Menschen anziehen?

Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand.

Es ist vermutlich die gelungene Mischung aus all diesen Faktoren, die Tschechien zu einem ganz besonderen Reiseziel macht – ein Land, in den sich Jung und Alt gleichermaßen wohl fühlen und für jeden Geschmack etwas geboten wird. Geschmack auf Ihren nächsten Tschechien-Urlaub wollen wir Ihnen auf den folgenden Seiten machen.

Vítejte v České republice – Willkommen in Tschechien!